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About Néon

Das chemische Element Neon ist ein Edelgas, das für seine Fähigkeit bekannt ist, in gasförmiger Form zu leuchten. Ähnlich wie das leuchtende Gas, gilt es Schneider:innen und Designer:innen eine helle und leuchtende Zukunft zu erschaffen, indem wir ihnen die Möglichkeit geben, ihre Leidenschaft in einem gemeinschaftlichen und produktivem Umfeld auszuführen.

Ausgesprochen wird es als Näh-On, das auf das Konzept des Weiternähens verweist.

Néon Shared Atelier möchten Schneider:innen, Designer:innen und Modebegeisterte dabei unterstützen, ihre Fähigkeiten zu verbessern und sich weiterzuentwickeln. Mit unseren Kursen, Workshops und Veranstaltungen möchten wir ihnen eine Plattform bieten, auf der sie ihre Leidenschaft teilen und einfach weiternähen können.

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 © Anna Heuberger

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 © Anna Heuberger

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 © Anna Heuberger

About Carina
Founder

Mein Name ist Carina Kollaritsch, 36, Steirerin in Wien und mein Herz brennt für Mode, Design und alles Handgemachtes. Studiert habe ich eigentlich Chemie in Graz und bin mittlerweile seit 8 Jahren Lehrerin auf einer HTL in Wien. Die Leidenschaft für alles Kreative hatte ich schon immer und ich muss sagen, es hat mir auch durchaus schon während meines Studiums und bei meiner Arbeit extrem viel geholfen. Chemieunterricht darf auch mal bunt und kreativ sein.

Wenn ich an meine erste bewusste Erinnerung an Mode denke, fällt mir mein helloranger Kunstpelzmantel mit weißen Punkten und dazu passendem Muff ein, den ich mit 7 Jahren von meinem Opa geschenkt bekommen habe. Aber mir fällt auch das Gefühl ein, das ich hatte, als ich stolz das erste Mal damit in die Schule spazierte: Ich fühlte mich wunderschön! Als wäre ein Knoten geplatzt, wollte ich nun dieses Gefühl immer wieder und wieder haben und wenn ich meine Sachen als nicht „schön“ genug für mich empfand, wurden sie halt aufgepeppt: Schulhefte in Geschenkpapier, mein erstes Alcatel Handy mit Nagellack bemalt, alte Jeans zu Taschen genäht und mit Knöpfen verziert. Was ich damals als Individualität empfunden habe, sehe ich heute als Selbstausdruck oder viel mehr noch als Selbstfindung. Während fremde Personen meine Kreationen als Teil einer ausgeflippten Phase betrachteten, wusste meine Familie schon gut, dass dies Teil meiner Persönlichkeit ist. Darum hat es niemanden von ihnen gewundert, dass ich meine Labormäntel im Chemiestudium ständig irgendwie verziert oder bemalt habe. Viele Jahre später wundern sich nun meine Kollegen auf der HTL, in der ich als Professorin tätig bin, auch nicht mehr, dass ich mich in den Pausen mit den Schülern gerne über neue Sneaker austausche.

 

Das Jahr 2020 hat nicht nur viele private Änderungen sondern auch die Pandemie gebracht und plötzlich hieß es Lockdown. Mein einziger Weg am letzten offenen Tag war in ein Stoffgeschäft in Ottakring. Weil der Chef dort auch nicht wusste wie alles weitergeht, hab ich ordentlich Rabatte bekommen und mich für die erste Zeit eingedeckt. Nach dem distance learning habe ich jeden Tag genäht, Anleitungen gelesen, Videos geschaut und an meine Oma gedacht, die mir als Kind die Grundlagen des Nähens beigebracht hat. Endlich hatte ich Zeit meine Ideen zu verwirklichen. Auch wenn ich meine selbst gemachten Stücke zuerst nur in den Supermarkt ausführen konnte, ich fühlte mich jedes Mal wie damals mit dem orangenen Mantel.

 

Seitdem habe ich viele Nähkurse besucht, hatte Privatstunden bei einer Schneiderin und auch schon mein erstes maßgefertigtes Kleid für eine Freundin genäht. Im Sommer 2022 habe ich schließlich für 2 Monate ein Praktikum bei Marina Hörmanseder in Berlin gemacht. Abgesehen von der Silhouette der Stücke von Marina Hörmanseder ist es besonders ihre Ästhetik, die mir besonders gefällt. 

Ich habe im Atelier von Marina Hörmanseder so viel gelernt und richtig tolle Menschen getroffen. Jeden Tag in einem Team mit Menschen, die die gleiche Leidenschaft teilen, zu arbeiten, hat meine eigene Kreativität und meine Motivation extrem positiv beeinflusst. Auch die Lebenseinstellung „Kreativität kennt keinen Neid“ hab ich dort immer so stark gespürt, was meine Zeit in einem Modeatlier wirklich unbeschreiblich schön machte. 

Genau diesen Spirit, den ich dort erfahren haben, möchte ich in mein Atelier bringen.

 

About Mirjam
Co-Worker

Mein Name ist Mirjam Hilbrich und ich bin eine leidenschaftliche Kleidermacherin mit einer langjährigen Erfahrung im Bereich der Maßanfertigung von Kleidungsstücken. 

 

Mein Weg in die Modewelt begann bereits in der HBLA Michelbeuern für Mode- und Bekleidungstechnik, wo ich meine Ausbildung mit Matura im Jahr 2008 abschloss.

Im Anschluss daran besuchte ich von 2008 bis 2009 die Meisterklasse für Haute Couture an der HBLA Herbststraße. Im Jahr 2009 legte ich erfolgreich meine Meisterprüfung für Kleidermacher:innen in der Landesinnung Wien ab.

Nach meiner Ausbildung und Meisterprüfung war ich von 2010 bis 2019 als Angestellte bei W. Jungmann & Neffe tätig. Während dieser Zeit konnte ich meine Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich der maßgeschneiderten Kleidung erweitern und wertvolle Erfahrungen in der Branche sammeln. Außerdem konnte ich meine Kenntnisse für Textilkunde mit sehr edlen Stoffen vertiefen.

 

Im Jahr 2011 habe ich mich schließlich selbstständig gemacht und gründete mein eigenes Label "flügelwerk". Seitdem habe ich zahlreiche Kund:innen von Europa bis New York mit maßgeschneiderten Mänteln, Kleidern, Hosen und anderen Kleidungsstücken sowie zahlreiche Hochzeiten ausgestattet. Mir ist dabei besonders wichtig, auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche meiner Kund:innen mit viel Einfühlungsvermögen einzugehen und eine perfekte Passform sowie eine handwerkliche Umsetzung auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Meine Kund:innen schätzen meine handwerkliche Umsetzung und mein Streben nach höchster Qualität.

 

Meine Leidenschaft für die Modewelt und meine Fähigkeit, mein Wissen und meine Fähigkeiten an die nächste Generation weiterzugeben, haben mich dazu gebracht, eine Karriere als Lehrerin anzustreben. Seit 2020 unterrichte ich an der KMD Herbststraße und habe mit einer vollen Lehrverpflichtung nach meinem Studium 2022 meine Berufung gefunden. 

Ich bin überglücklich, meine Leidenschaft für das Handwerk des Kleidermachens mit meinen Schüler:innen teilen zu können und ihr Feedback spornt mich jeden Tag aufs Neue an. 

 

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About Katharina
Co-Worker

Mein Name ist Katharina Strasky, ich bin Schneidermeisterin mit Spezialgebiet Dessous.
Angefangen dieses Kunsthandwerk zu erlernen, habe ich wahrscheinlich schon im Kleinkindalter, als ich mit meiner Großmutter, ihrerzeit Mannequin von Beruf, Kleider zeichnete und sie mich mit ihrem Kleiderschrank voller Stolas, Hüte und Fächer spielen ließ. Ich bin dankbar, dass meine Familie mich im Kreativen und Musischen gefördert hat. So besuchte ich im Alter von 12 einen Modezeichenkurs an der VHS und bewarb mich danach bei der Modeschule Hetzendorf.

Meine erste Dessouskollektion zeichnete ich in der Unterstufe Gymnasium und das Thema Unterwäsche zog sich damals schon durch mein Schuljahre – ich nahm Teil am Triumph Inspiration Award, mein Design wurde im Rathaus präsentiert, und mein Matura Spezialgebiet war die Verarbeitung elastischer Textilien. Später arbeitete ich nebenher bei Triumph im Verkauf, lernte Kundinnen beim Kauf von BHs zu beraten. Damals war ich schon begeistert vom schneidern figurbetonter Kleidung, besonders von Sporttrikots und historischen Korsetts.

Ich sammelte Erfahrungen bei einigen Wiener Haute Couture Schneiderinnen, bei den Kostümwerkstätten Art for Art der Wiener Staatsoper, in der ORF Produktion Dancing Stars uvm. Berufsbegleitend machte ich die Ausbildung zur Dessousschneiderin und später die Prüfung zur gewerblichen Damenschneidermeisterin.

Dessous faszinieren mich weil es ungeheuer komplexe Kleinteile sind: der Schnitt ist hauteng, elastisch, umhüllt den Körper nicht nur sondern pusht und glättet, schiebt hoch oder drückt zusammen; im Zusammenspiel aus Beschaffenheit des Stoffes unter Berücksichtigung sehr dreidimensionaler Formen und der Schwerkraft – ich mag die Herausforderung! Mir gefällt es diese intime Arbeit für das Wohlbefinden von (nicht nur) Frauen zu machen und mit ihnen gemeinsam eine gute Atmosphäre in der Anprobe zu haben.
Nochdazu sind Dessous für mich visueller Spielplatz für delikate Spitzen, reizvolle Details und Raum für sinnliches Gestalten.

Neben dem Schneidern, das nun zu meinem Beruf geworden ist, lebe ich mich gern auch in anderen kreativen Hobbies aus wie bei meiner Liebe zum garteln, nähen von Mittelalterkostümen, stricken, knüpfen von Schmuck oder Blumenampeln, kreieren von Düften, und es gibt noch so viele schöne Handwerke die ich erlernen möchte!

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